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MELDUNGEN - NORDRHEIN-WESTFALEN - 12. August 2019

Gedenkfeier für im Einsatz verunfallte Feuerwehrleute

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Der 07. Agust 1969 ist ein schwarzer Tag in der Geschichte der Feuerwehr Hemer. Denn vor 50 Jahren verunfallten sechs Feuerwehrmänner aus Hemer bei einer Einsatzfahrt mit ihrem Tanklöschfahrzeug „Gustav“. Deshalb hielt der Löschzug Hemer eine Gedenkfeier für die Kameraden ab. 

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Worte für die verunfallten Einsatzkräfte. Foto: Feuerwehr Hemer

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Die Teilnehmer der Gedenkfeier. Foto: Feuerwehr Hemer

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Gedenkfeier am Wixberg

Die Löschgruppe Hemer traf sich am 10. August 2019 zu einer Gedenkfeier am Wixberg in Altena. Dabei begleitete sie Pastor Gröner. Dort verunfallte vor 50 Jahren das Tanklöschfahrzeug „Gustav“ mit einer Besatzung von sechs Feuerwehrmännern. Zuvor hatte die Feuerwehr Altena die Hemeraner Kameraden zur Löschhilfe bei einem Waldbrand gerufen.

Feuerwehrunfall im Einsatz

Bei der Einsatzfahrt fuhr das Tanklöschfahrzeug auf einen Felsvorsprung auf. Dadurch geriet es in Seitenlage und stürzte 200 Meter einen steilen Abhang hinter. Da sich das Fahrzeug beim Sturz mehrfach überschlug, wurden alle sechs Insassen herausgeschleudert. Anwohner aus Altena, die den Absturz des Tanklöschfahrzeugs beobachteten, alarmierten anschließend die Polizei. Diese fand das verunfallte Fahrzeug im Wald deshalb als erste. Wie lange die verletzten Feuerwehrmänner zuvor im Wald gelegen haben, kann niemand mehr genau sagen.

Bei dem Unfall zogen sich die sechs Feuerwehrmänner allesamt schwere Verletzungen zu, wobei es den Unterbrandmeister Klaus Klein am schlimmsten traf. Während seine Kameraden zunächst in das Krankenhaus nach Altena und anschließend nach Hemer transportiert wurden, musste er aufgrund seiner schweren Verletzungen in das Klinikum Bergmannsheil nach Bochum verbracht werden. Dort erlag Klaus Klein wenige Tage später seinen Verletzungen.

Die Tafel erinnert an die verunfallten Kameraden der Feuerwehr Hemer. Foto: Feuerwehr Hemer

Folgen für die Überlebenden

Die Überlebenden des Unfalls haben nach wie vor mit körperlichen und seelischen Folgen zu kämpfen. Heutzutage stehen Einsatzkräften nach solchen Belastungssituationen geschulte Mitarbeiter der Psychosozialen Unterstützung (PSU) zur Seite. Dadurch können die seelischen Folgen mit professioneller Hilfe verarbeitet werden.

Feuerwehr Hemer, übermittelt durch news aktuell (ots)

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