Übung: FF und THW haben Vegetationsbrände im Griff

2024_05

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Eine gemeinsame Übung zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung in Wetter/Ruhr (NRW) brachte der Feuerwehr und dem THW viele Erkenntnisse. Kleinere technische Probleme bei der Zusammenarbeit konnten die Kräfte durch gute Teamarbeit hervorragend ausgleichen.

Das Strohfeuer bekämpften die Einsatzkräfte mit Feuerpatschen und Löschrucksacken. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)
Das Strohfeuer bekämpften die Einsatzkräfte mit Feuerpatschen und Löschrucksacken. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Am 22. April 2023 haben die FF Wetter (Ruhr), genauer gesagt der Löschzug II (Volmarstein/Grundschöttel) und ein Teil der Löscheinheit Alt-Wetter, sowie der Ortsverband Wetter (Ruhr) des THW gemeinsam geübt. Das Szenario: Ein Vegetationsbrand. Dafür traten rund 60 Einsatzkräfte mit insgesamt zehn Fahrzeugen in den Bereichen „Am Kronen“, „Hasenkamp“ und „Schlebusch“ an. Sie bewältigten verschiedene Aufgaben an mehreren Ausbildungsstationen.

Es stellte sich schnell ein Löscherfolg ein. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)
Es stellte sich schnell ein Löscherfolg ein. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Löschen und Wasserversorgung

Eine Übung war die Bekämpfung eines Strohfeuers. Dazu dienten eine Feuerpatsche und ein Löschrucksack aus der von der Feuerwehr vorgehaltenen Waldbrandausrüstung sowie Stahlrohre. Parallel wurden große, faltbare Wasserbehälter genutzt. Einen befüllten die Einsatzkräfte mittels Tauchpumpen aus einem in der Nähe befindlichen Bach, einen weiteren mit einem Pendelverkehr durch Löschfahrzeuge sowie einem THW-Transport-Lkw mit einer Kapazität von insgesamt 10.000 l Wasser in IBC-Behältern.

Wasserversorgung via IBC-Behälter auf diesem THW-Fahrzeug. Foto: Feuerwehr Wetter (ruhr)
Wasserversorgung via IBC-Behälter auf diesem THW-Fahrzeug. Foto: Feuerwehr Wetter (ruhr)

Das Wasser aus den faltbaren Behältern wurde mittels Fahrzeugpumpen der Feuerwehr gezielt zur Brandstelle oder über lange Wegstrecke zu anderen Löschfahrzeugen in der Nähe des Brandorts befördert. Die transportablen, motorbetriebenen Pumpen der Feuerwehr (TS/PFPN) bewegten die Übungsteilnehmer/-innen auch mit Hilfsgeräten, z. B. einen Dumper (Transportfahrzeug des THW), durch unwegsames Gelände.

Befüllung des Faltbehälters. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)
Befüllung eines Faltbehälters. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Erkenntnisse der Übung

Die Übung deckte mehrere kleinere technische Probleme in der Zusammenarbeit der Organisationen auf. Die Einsatzkräfte bewältigten sie alle durch eine gute und zielgerichtete Zusammenarbeit. In der Nachbesprechung zur Übung stellten sie fest, dass dem reibungslosen organisationsübergreifenden Arbeiten bei weiteren Übungen oder Einsätzen nichts im Wege steht.

Der "Dumper" des THW war eine wertvolle Hilfe beim Transport schwerer Geräte im unwegsamen Gelände. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)
Der „Dumper“ des THW war eine wertvolle Hilfe beim Transport schwerer Geräte im unwegsamen Gelände. Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Nach etwa vier Stunden Übung wurden die Beteiligten zur Abrundung des Tages mit einem gemeinsamen Grillabend belohnt. Dabei stellten sich Feuerwehr und THW gegenseitig die vor Ort befindliche Einsatzausrüstung vor.
Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei dem Landwirt, der das Stroh und die entsprechenden Flächen für die Löschübung zur Verfügung stellte.

Patric Poblotzki,
Feuerwehr Wetter (Ruhr)

 

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