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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 11. September 2019

Hausbrand mit verheerenden Folgen

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Bei einem Hausbrand am 10. September 2019 in Gelsenkirchen spielten sich dramatische Szenen ab. Die Flammen verletzten dabei zehn Personen schwer, unter ihnen auch sieben Kinder. Zwei Personen schwebten in Lebensgefahr.

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Einsatzkoordination. Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

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Einsatzkräfte vor dem betroffenen Haus in Gelsenkirchen. Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

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Einige der Einsatzfahrzeuge. Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

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Das Bild zeigt die starke Rauchentwicklung beim Hausbrand. Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

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Alarmierung

Die ersten Meldungen wegen des Brands in der Grillostraße in Gelsenkirchen gingen um kurz nach 11 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Da sofort klar war, dass sich noch mehrere Personen in dem Gebäude befanden, alarmierte die Leitstelle ein massives Aufgebot an Einsatzkräften.

Hausbrand mit dramatischen Szenen

Als erste Einsatzkräfte trafen Besatzungen von Rettungswagen an der Einsatzstelle ein. Bei ihrer Ankunft spielten sich bereits dramatische Szenen ab: Eine Person war zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Gebäude gesprungen, während sich andere gerade durch die Fenster zu retten versuchten. Die Einsatzkräfte kamen ihnen dann mit einer Leiter zu Hilfe und nahmen auch Kinder aus dem brennenden Haus entgegen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten waren dann alle Personen aus dem Gebäude gerettet. Sie konnten den Brand über zwei Drehleitern und Trupps im Innenangriff löschen.

Versorgung der Verletzten

Da eine große Anzahl Verletzter versorgt und transportiert werden musste, waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Zusätzlich zu den Rettungswagen aus Gelsenkirchen waren deshalb auch der Leitende Notarzt sowie drei weitere Notärzte aus Gelsenkirchen vor Ort, außerdem ein Notarzt und drei Rettungswagen aus Essen sowie zwei Rettungshubschrauber. Eine schwer verletzte Person wurde in ein Bochumer Krankenhaus geflogen, während die neun anderen Verletzten für die weitere Behandlung in Krankenhäuser im Stadtgebiet transportiert wurden.

Schaden am Gebäude

Das Gebäude ist wegen der starken Brandeinwirkungen bei dem Hausbrand nun nicht mehr bewohnbar. Da Einsturzgefahr besteht, setzte die Feuerwehr zur Kontrolle des Gebäudes Höhenretter ein. Diese seilten sich von der Drehleiter ins Gebäude ab.

An dem Einsatz waren insgesamt 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. Mittlerweile nahm die Polizei Ermittlungen zur Brandursache auf.

Feuerwehr Gelsenkirchen
Andreas Fleige

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