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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 23. November 2020

Rauch dringt aus Lagerräumen eines Supermarkts

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Am Vormittag des 21. November 2020 drang aus einem Einkaufsmarkt in der Stolberger Innenstadt (LK Städteregion Aachen, NRW) Rauch. Die Feuerwehr Stolberg konnte die Ursache  allerdings erst nach einer aufwendigen Suche identifizieren.

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Die Einsatzkräfte zogen das Altpapier auseinander und löschten es ab. Foto: Feuerwehr Stolberg.

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Als Ursache stellte sich schließlich ein Defekt in der Förderschnecke einer Papierpresse heraus. Foto: Feuerwehr Stolberg.

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Gegen 10.23 Uhr erreichte am Vormittag des 21. November 2020 ein Notruf die Einsatzzentrale der Feuer- und Rettungswache Stolberg. Der Notruf meldete eine Rauchentwicklung in einem Einkaufsmarkt in der Stolberger Innenstadt. Dort drang der Rauch aus den, zum Markt gehörenden Lagerräumen.

Die Einsatzzentrale entsandte deswegen den Löschzug der Feuerwache, die Löschgruppen Atsch, Donnerberg und Mitte sowie den Führungsdienst. Dies entspricht der gegebenen Alarm- und Ausrückeordnung. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war die Rauchentwicklung deutlich sichtbar und der Markt bereits vollständig geräumt. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz ins Gebäudeinnere und erkundeten den kompletten Supermarkt. Die Rauchausbreitung beschränkte sich jedoch auf den Lagerbereich. Die Einsatzkräfte zogen zur Entlüftung einen Hochdrucklüfter heran und entrauchten den Bereich.

Da der Bereich eingeschränkt werden konnte, begaben sich die Einsatzkräfte anschließend auf Ursachensuche. Schließlich konnten die Kräfte den Bereich auf die Papierpresse und den Papiercontainer eingrenzen. Eines der Feuerwehrfahrzeuge zog den Papiercontainer von der Presse weg. Danach zog die Feuerwehr den Inhalt zum Teil auseinander und kühlte ihn sicherheitshalber mit Wasser ab. Als Ursache für die Rauchentwicklung stellte sich letztlich ein Defekt an der Förderschnecke der Papierpresse heraus. Daraufhin war diese heißgelaufen und hatte einen Glimmbrand ausgelöst.

Die Feuerwehr befand sich mit rund 50 Einsatzkräften bis gegen 11.30 Uhr mit den Einsatzmaßnahmen beschäftigt. Niemand kam während des Einsatzes zu Schaden.

Kupferstadt Stolberg

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