Hamburg: Platz für Retter

2019_03

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Am Dienstagabend startete die gemeinsame Aktion „Platz für Retter“ der Feuerwehr und der Polizei in Hamburgs Stadtteil Barmbek-Nord. Ziel: Sensibilisierung und Aufklärung im Stadtteil über den notwendigen Platzbedarf von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr gerade bei beengten Parkverhältnissen.

Falschparker können erheblichen Zeitverlust für die Feuerwehr zur Menschenrettung bedeuten. (Foto: FW Hamburg)

Am Dienstagabend (23.1. 2018) startete um 18:00 Uhr die gemeinsame Aktion „Platz für Retter“ der Feuerwehr Hamburg und der Polizei Hamburg in Hamburgs Stadtteil Barmbek-Nord. Ziel: Sensibilisierung und Aufklärung im Stadtteil über den notwendigen Platzbedarf von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr gerade bei beengten Parkverhältnissen.

Eine Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Barmbek F23, begleitet von der Polizei und dem Zugführer der Wache machte sich auf, um in den Straßen links und rechts der Fuhlsbüttler Straße im Rahmen einer Kontrollfahrt zu prüfen, ob ausreichend „Platz für Retter“ vorhanden ist.

Drehleiter benötigt viel Platz zum Rangieren

In der Genslerstraße musste das Hubrettungsfahrzeug, das von der Feuerwehr für die Menschenrettung bei Wohnungsbränden eingesetzt wird, zum ersten Mal stoppen. Eine Kurvenfahrt war aufgrund eines ungünstig geparkten PKW nur mit mehrmaligem Hin-und-Her-Rangieren möglich. Eine Drehleiter ist mit dem großen Leitersatz etwa 10 Meter lang und 2,50 Meter breit. Eine Drehleiter ist daher nicht so wendig, wie ein kleiner PKW und benötigt den im Straßenraum eigentlich vorhandenen Platz, um Kurven überhaupt durchfahren zu können. Wird dieser Platz durch unbedachtes Falschparken blockiert, können die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg eine Engstelle nur durch vorsichtiges, langsames Manövrieren passieren. Das kostet wertvolle Zeit, die eigentlich zur Rettung von Menschenleben aus Gefahrensituationen genutzt werden sollte.

Es wurde kaum abgeschleppt

Durch die Polizei mussten am Dienstagabend glücklicherweise nur sehr wenige Abschleppvorgänge angeordnet werden, einige der Fahrer entfernten dann auch sogar vor Eintreffen des Abschleppfahrzeugs ihren PKW „rechtzeitig“.

Die seit mehreren Jahren laufende Prävention, die der Sensibilisierung der Bevölkerung dient, zeigte – zumindest am Dienstagabend in Barmbek-Nord – offenbar Wirkung. Die Feuerwehr Hamburg zieht daher eine positive Bilanz der Aktion „Platz für Retter“, die zusammen mit der Polizei Hamburg regelmäßig wiederholt werden wird.

FW Hamburg

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