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TECHNIK - 18. Juni 2020

Rosenbauer präsentiert die Revolutionary Technology

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Vor rund fünf Jahren hat Rosenbauer mit der Entwicklung des ersten, hybriden Feuerwehrfahrzeugs begonnen. Auf der verschobenen Interschutz 2020 sollte es eigentlich eines der Highlights werden. Jetzt präsentiert Rosenbauer auf diesem Weg die „Revolutionary Technology“ und beginnt mit der Erprobung des Gesamtfahrzeugs.

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Der neue RT von Rosenbauer. Foto: Rosenbauer International AG.

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Das österreichische Unternehmen ergänzt mit dem neuen Fahrzeugtyp seine Produktpalette. Foto: Rosenbauer International AG.

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Die beiden Elektromotoren des RT von Rosenbauer bringen insgesamt 350 kw Leistung auf. Foto: Rosenbauer International AG.

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Aus Concept Fire Truck (CFT) wird Revolutionary Technology (RT)

Das neu vorgestellte Fahrzeug von Rosenbauer ist ein technischer Prototyp, der bereits alle wesentlichen Merkmale des zukünftigen Endproduktes besitzt. Deshalb wurde es auch Zeit für eine Namensänderung. Denn es galt, vom Concept Fire Truck (CFT) zu einem weiterentwickelten, eigenständigen Fahrzeugtyp zu gelangen. Dennoch sollte dieser das Produktprogramm der Kommunalfahrzeuge mit dem Rosenbauer AT (Advanced Technology) und dem Rosenbauer ET (Efficient Technology) ergänzen. Die Bezeichnung RT (Revolutionary Technology) schreibt einerseits die Rosenbauer-Nomenklatur fort und hebt andererseits den besonderen Charakter des Fahrzeugs hervor. Das Unternehmen hat den Namen bewusst gewählt, so Michael Friedmann, Leiter des Bereichs Group Strategy, Innovation & Marketing. Denn der RT stelle einen tiefgreifenden Wandel im Bau von Feuerwehrfahrzeugen dar. Außerdem beantworte es neue Fragestellungen basiere auf einer völlig neuen Herangehensweise und Technologie.

Rosenbauers Erlkönig unterwegs

Mit dem Prototyp wird der RT unter Anwendung moderner Sensorsystemen und Messtechniken nun intensiv erprobt. Mit etwas Glück ist der Erlkönig in den kommenden Wochen auf der Straße anzutreffen, wenn er – meist auf Tieflader – zwischen der Rosenbauer Konzernzentrale in Leonding und den Testgeländen in Wels (Flughafen) und St. Valentin (Magna-Teststrecke) unterwegs sein wird. Getestet werden die Fahreigenschaften des Gesamtfahrzeugs, also seine Fahrdynamik, Fahrsicherheit und Kurvenstabilität unter  verschiedensten Lastprofilen. Vor allem die Teststrecke in St. Valentin bietet dafür ideale Rahmenbedingungen: Auf unterschiedlichen Terrains, Asphalt- und Schotterpisten mit Schlaglöchern und Wattbecken, unbefestigten Schlechtwegen und variierenden Steigungen (Gradienten bis zu 60 %) können höchste Belastungen simuliert werden. Außerdem bietet das Gelände die Möglichkeit alles zu testen, was ein Feuerwehrfahrzeug über den gesamten Lebenszyklus aushalten muss.

Erste Kundenfahrzeuge

Während der Prototyp als Technologieträger im Haus bleibt, werden die nächsten drei Erlkönige nach der Erprobung von den ersten Kooperationspartnern übernommen. Ehe 2020 zu Ende geht, erfolgen die Übergaben an die Berliner Feuerwehr, die Brandweer Amsterdam und an die Dubai Civil Defence.

Rosenbauer International AG

Porträt des Rosenbauer RT-Prototyp

Fahrzeugtechnik

  • Elektrischer Antriebsstrang von Volvo-Penta
  • Antriebsleistung beider Elektromotoren: max. 350 kW
  • Dieselbetriebener Range Extender von BMW
  • Zwei Hochvoltbatterien mit insgesamt 100 kWh verfügbarer Kapazität
  • Permanenter Allradantrieb
  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Absenkbares Fahrwerk (Bodenfreiheit 175-250-350 mm)
  • Zusätzliche Hinterachslenkung (Allradlenkung) für optimierte Wendigkeit
Löschtechnik

  • Pumpe NH35 (FPN 10-3000 und FPH 40-400 nach DIN EN 1028)
  • Pumpenantrieb mit Generator (elektrisch) oder mit Dieselmotor (mechanisch)
  • Schaumzumischsystem: FIXMIX
  • Tankvolumen: 2.000 l Wasser und 200 l Schaummittel
  • Druckausgänge beidseits und vorne

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